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SAFLAX

Mariendistel

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Der Legende folgend sollen einige Tropfen Milch der heiligen Maria beim Stillen des Jesuskindes auf die Blätter der Pflanze gefallen sein und so die charakteristischen weißen Flecken auf ihren Blättern verursacht haben. Seit Hildegard von Bingen ist die Mariendistel als Heilpflanze bekannt und in der modernen Medizin werden ihre Wirkstoffe zur Entgiftung der Leber verwendet. Die Mariendistel wächst mit dornig gezähnten Blättern bis 100 cm hoch und zeigt von Juni bis September ihre kugelförmigen, purpurroten Blüten. Der Naturstandort liegt in Südosteuropa. Dort und auch im Süden Nordamerikas kommt die Pflanze oft in riesigen Beständen vor. Sie können die Samen ab März ins Frühbeet oder ab Anfang Mai direkt ins Freie aussäen. Alternativ kann eine Vorzucht auch im Haus auf der Fensterbank erfolgen. Die Keimung erfolgt normalerweise nach zwei bis drei Wochen. Jungpflanzen sollten Sie mit einem Abstand von etwa 40 Zentimetern ins Beet setzen, da die Pflanze recht ausufernd wächst. Die Mariendistel gedeiht am besten an sonnigen Standorten. Neben Wassergaben bei extremer Trockenheit benötigt die Mariendistel keine weitere besondere Pflege. Ernte: Tragen Sie bei der Ernte der Mariendistel Handschuhe, um Ihre Hände vor den Dornen zu schützen. Pflücken Sie zur Ernte im Frühsommer die Blütenköpfchen, solange diese noch ihre weißen Haarkronen tragen. Lassen Sie die Blütenköpfe in einem luftigen Raum ausgebreitet nachreifen. Wenn sie komplett getrocknet sind, können Sie die Samen ausklopfen. Die Lagerung kann dann gut in Leinensäckchen an einem kühlen und dunklen Platz erfolgen. Die Mariendistel ist für Temperaturen bis -7° Celsius leicht frosttolerant. Bei kälteren Wintern empfiehlt sich eine Kultivierung in Töpfen, falls die Pflanze zweijährig wachsen soll. Ansonsten säen Sie im Folgejahr neu aus. Standort: sonnig Aussaat: ab März ins Frühbeet oder ab Anfang Mai direkt ins Freie In der Küche: Wirkende Kräfte: Als Hausmittel benutzt man Mariendistelaufguss gerne zur äußerlichen Behandlung von Krampfadern. Tee: Übergießen Sie zwei Teelöffel der zerstossenen Samen 250 ml kochendem Wasser und lassen Sie den Sud vor dem Abseihen 10 bis 20 Minuten ziehen. Alternativ kann man einen guten Lebertee aus einer Mischung gleicher Teile aus Wegwarte, Löwenzahn, Pfefferminze und Mariendistel herstellen. In der Küche: Alle Teile der Mariendistel gelten als essbar. Im Orient gelten junge Blätter und Triebe als Delikatesse. Die Wurzeln ähneln im Geschmack Pastinaken. Die Blütenköpfe können ähnlich wie Artischocken in heißem Wasser gekocht, gewürzt und als stärkendes Gemüse serviert werden. Auch geschälte Stengel können als Gemüse zubereitet werden und die angequetschten Samen kann man gut auf Salate streuen. Ernte: Pflücken Sie zur Ernte im Frühsommer die Blütenköpfchen, solange diese noch ihre weißen Haarkronen tragen.